Matthias Friedrich am 14.10.2016

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All the leaves are brown; and the sky is gröööööeeeey. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Schlechte: Das Laubwerk dürfte bis zum 14.10 tatsächlich schon braun sein; und auch der Himmel wird sich pünktlich zum Herbst in einem erbaulich intensiven Grau darbieten. Die Gute: Da es um 21 Uhr eh schon längst dunkel ist, muss man sich dieses Elend nicht mit ansehen. Und noch besser:  Matthias Friedrich wird nicht California Dreamin‘ singen, sondern Lyrik erster Güte vortragen — die nicht von The Mamas And The Papas stammt, sondern von ihm höchstselbst, versteht sich. Also ob zum einzigen Ort, an dem die Sonne noch hin und wieder scheint!


Lea Sauer am 09.09.2016

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Weil wir uns manchmal einsam fühlen in der Großstadt, haben wir Lea Sauer eingeladen. Sie selbst nämlich wird uns in eine andere Metropole entführen. Was das für einen Sinn haben soll? Na ja, wie heißt es so schön: Zusammen ist man weniger allein. Also ab ins ORI und rein in die Métro. Denn was weiß man schon über sich selbst, wenn man noch nie verreist ist?


Moritz Gause am 12.08.2016

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Ja, wir haben nicht gelogen. Auch im August lassen wir niemanden, der nicht will, ins Sommerloch fallen. Daher wird uns Moritz Gause nicht nur mit seiner erbaulichen Anwesenheit beehren, sondern auch mit lyrischen Delikatessen aus Blue Monday versorgen, das Heft, mit dem Sofie und Moritz ihr Debüt als Herausgeber*innen gefeiert haben. Klingt crémig, ist aber schon fast Sahne. Also nicht verpassen!


Anja Kümmel am 08.07.2016


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Sommerpause? Nicht mit der Automatendichtung! Auch in den trockenen Monaten bewahren wir das kultuerelle Leben in der Hauptstadt vor der Dehydration. Das wird gewiss nicht leicht. Daher mussten wir die famose Anja Kümmel um Hilfe bitten: für Berlin, für unsere hübschen Rezipient*innen, für die Welt. Enthusiasmieren wird sie uns mit Schimmernder Dunst über Perelín sowie mit einem Auszug aus ihrem neuen Roman. Besser als Eis! Besser als Cocktails! SuKuLTuR halt. Wer nicht zur Lesung geht, hat den Schuss nicht gehört.


Lukas Valtin am 10.06.2016

Schöner Lesen 152 (Cover)

In der Juni-Ausgabe der Automatendichtung stellt uns Lukas Valtin seine Übersetzung des Textes Schreiben in einer fremden Sprache der libanesischen Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan vor. Das Heft, konkret das 152, ist so brandaktuell, dass es noch nicht einmal gedruckt wurde (Stand: 30.05.2016); so neu, dass wir noch gar keine Covervorschau in unserem Post einbetten können; inhaltlich so allgegenwärtig, dass jede*r, die/der zwischen verschiedenen Sprachen lebt, unabhängig von Alter, Geschlecht, Epoche, Staatsangehörigkeit usf. verstehen wird, wovon Adnan spricht. Ein sehr persönlicher Bericht über die eigene Verortung, über Identifikation und Abgrenzung, über Suchen und Finden, über das Ankommen und Sein. Wir freuen uns ausgesprochen, den Text bei Schöner Lesen aufnehmen zu dürfen und nochmehr, ihn bereits im Juni vorzustellen. Daher führt am 10.06.2016 echt kein Weg am ORi vorbei.


David Wagner am 13.05.2016

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Die kommende Ausgabe der Automatendichtung wird etwas Besonderes. Nicht deswegen, weil die Heftpräsentation am Freitag den 13. stattfindet – als könnten wir damit noch schocken, siehe Auftaktlesung; sondern weil mit David Wagner ein Autor auftritt, der quasi ein SuKuLTuR-Urgestein ist und schon sage und schreibe 8 Lesehefte vorzuweisen hat. Dementsprechend präsentiert uns Wagner nicht nur ein Leseheft, wie bei der Automatendichtung bisher üblich, sondern einen Ausschnitt aus seinem illustren SuKuLTuR-Œuvre, zu dem Texte wie u.a. Weiße Nacht, Ich bin der Mann, Sie ist die Frau, Für neue Leben oder Suomenlinna gehören. Nicht auszuschließen, dass wir auch noch eine Kostprobe aus seinem unlängst im Verbrecher Verlag erschienen Buch Sich verlieben hilft bekommen. Das wissen nur die Götter. Und warum nur die? Weil wir die Überraschung lieben und griechische Mythologie. Sie wissen also, was zu tun ist: alle Termine absagen und ins ORi gehen.


Doris Wirth am 08.04.2016

sl_149_1Ging es bei der letzten Lesung wild und feuchtfröhlich zu, schlagen wir dieses Mal wieder ruhigere Töne an. Es gibt allerdings keinen Grund zur Sorge: ruhig ist bei der Automatendichtung kein blumiges Synonym für langweilig, lassen wir doch ausschließlich hochklassige Autor*innen und Autoren* auftreten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass uns Doris Wirth am 08.04. die Ehre erweisen wird, aus ihrer unlängst erschienen Erzählung vorzulesen, die nicht mehr und nicht weniger als das Thema Entfremdung zum Inhalt hat. Kennen wir doch alle. Also Termin rot im Kalender anstreichen und mit süßen Tierstickern verzieren.