Hengameh Yaghoobifarah am 13.04.2018

Im April wird es schön! Aber auch nur für diejenigen, die sich über Institutionen wie das Heimatministerium kaputt lachen können. Wen wir dieses Mal an Land gezogen haben? Niemand Geringeres als Hengameh Yaghoobifarah, Journalist_in, Queerfeminist_in und Projektionsfläche für alle jene, die den Anspruch auf Queerfeminismus, Anti-Rassismus und Political Correctness, also auf Mitgefühl, Respekt und Gerechtigkeit, mit autoritären Sehnsüchten verwechseln. Präsentieren wird Yaghoobifarah eine erweiterte und überarbeitete Fassung des kontrovers diskutierten Textes Fusion Revisited: Karneval der Kulturlosen, der unlängst unter neuem Titel bei SuKuLTuR erschienen ist. Was wir mitunter erfahren werden? Warum z.B. Gegner_innen der kulturellen Aneignung mit Anhänger_innen des Ethnopluralismus soviel am Hut haben wie eine Kuh mit Schach. Doch sehen und hören Sie selbst!


Anneke Lubkowitz am 09.03.2018

Wie bitte? Seit wann SuKuLTuR blau ist? Na, hören Sie mal! Als hätten wir unsere Pubertät nicht verdaut und zu tief ins Glas geschaut. Vielleicht, ja möglicherweise fanden wir es einfach bloß angebracht, unsere Spezialserie unendlich unwahrscheinlich mit einem anderen Farbreiz zu bedenken als gelb. Und da mittlerweile sieben Hefte der blauen Reihe erschienen sind, war es endlich an der Zeit, eine*n der Beiträger*innen für die Automatendichtung zu gewinnen. Zur  exorbitanten Freude aller hat sich unsere gute Freundin und Kollegin Anneke Lubkowitz dazu bereit erklärt, ihren Essay Falling through the map am 09.03 vorzustellen. Was Sie im ORi erwartet? Thaha, als würden wir auf einmal damit anfangen, irgendetwas vorwegzunehmen! Sehen Sie daher selbst, wohin die Lubkowitz uns entführen wird!


Christian Wöllecke am 09.02.2018

Nach der Januarsause geht es ganz crémig weiter. Und zwar mit Christian Wöllecke, der uns seine brandaktuellen Erzählung Der Durchbruch vorstellen wird. Wer also dachte, dass der diesjährige Februar nicht mehr verspricht als Tristesse, hat endlich wieder einen Grund zur Freude. Klingt nach Selbstbeweihräucherung? Als wären wie je etwas anderes gewesen als unser größter Fan! Schauen Sie daher vorbei und laben Sie sich an schöner Prosa.


Leonhard Hieronymi am 12.01.2018

Ja, wirklich: Die Automatendichtung gibt es noch! Nach zweimonatigem Winterschlaf eröffnen wir das neue Jahr mit Leonhard Hieronymies Babylon Blut Club, das unlängst im besten Verlag erschienen ist, den es überhaupt nur im Universum geben kann: SuKuLTuR. Feieren Sie mit uns daher das neue Jahr, das literarisch nicht nur illuster wie eh und je, sondern auch maximal aufregend sein wird. Wir freuen uns!


Anna Hetzer am 13.10.2017

Freitag der 13.? Oh warum – nur für den Kick für den Augenblick? Nein, Lee, sondern weil unsere Lesungen immer am zweiten Freitag des Monats stattfinden. Wir lieben einfach das Risiko. Daher geht es auch im Oktober nach Japan. Wie wir wissen, kommen wir nicht ohne Langstreckenflug dorthin – was selbstverständlich keine erbauliche Vorstellung darstellt, sofern man die quasi nicht vorhandene Überlebenschance im Falle eines Absturzes bedenkt. Das Gute jedoch: Die Gefahr, einer Flugzeugkatastrophe zum Opfer zu fallen, liegt gerade einmal bei 1:9 590 000. Wir sehen also, die Angst, eine Reise nach Japan nicht zu überleben, ist nur zu einem Hundertausendstel Prozent begründet. Lassen Sie sich daher die Lesung mit Anna Hetzer nicht entgehen. Wer weiß, was ihnen sonst entginge – Nintendo? Reis? Gameshows? Kapselhotels? Bowser-Angriffe? Pikachus? Kōbe-Rinder? Mila Superstar? (Anmerkung der Redaktion: Werbung – muss nicht stimmen.)


Daniel Ketteler am 08.09.2017

Der Herbst kann losgehen! Ob er das nicht schon längst getan hat angesichts der Regenmassen in den vergangenen Wochen? Mit Verlaub, aber: Diese Frage würdigen wir keiner Antwort, heißt es doch irgendwo, dass der Mensch während seines gesamten Lebens etwa drei Jahre lang über das Wetter spricht. Ja, richtig gelesen: drei Jahre lang. Sollte die Frage nicht daher vielmehr lauten, ob man nichts Besseres mit seiner überschaubaren Lebenszeit anzustellen weiß, als sich über klimatisches Einerlei auszulassen? Wir finden zumindest schon. Daher empfehlen wir Ihnen wärmstens die nächste Automatendichtung mit Daniel Ketteler!


Lann Hornscheidt am 11.08.2017

Die Sommer-Lesungen der Automatendichtung bleiben weiterhin ganz illuster und finden ihren krönenden Abschluss mit Lann Hornscheidt. Ecs hat unlängst die SuKuLTuR-Reihe Aufklärung & Kritik mit einem wunderbaren Beitrag über Gender bereichert. Was bedeuten die Kategorien Mann und Frau? Ist Geschlecht biologisch determiniert oder nicht vielmehr eine soziale Rolle, die wir auszufüllen versuchen? In Zeiten, in denen die Gender Studies wachsende Popularität und gleichzeitiges Bashing erfahren, ist die Frage nach der eignen Rolle gegenwärtiger denn je. Daher sollte sich niemand, der dem kritischen Blick zugetan ist, die kommende Veranstaltung im ORi entgehen lassen.


Marc Degens am 14.07.2017

Marc Degens: Wut tut gut (Aufklärung und Kritik) – Coverzeichnung von René Kemp

Hitzefrei? Unbedingt. Sommerpause? Niemals! Warum sollten wir auch, wo wir doch nur für Sie SuKuLTuR-Mitbegründer und Programmleiter Marc Degens aus Toronto einfliegen lassen? Das unverstandene Genie, dass mit seinen Amigos Frank Maleu und Torsten Franz den Vertrieb von Literatur in Süßwarenautomaten erfunden hat. Sie sehen, wir – um mit Oscar Wildes Worten zu sprechen – haben einen ganz einfachen Geschmack: Wir geben uns stets mit dem Besten zufrieden. Daher wird es im ORi nicht nur ganz, ganz heiß, sondern hochgradig exklusiv.


Theresa Pleitner am 09.06.2017

Die Sommersaison der Automatendichtung kann los gehen! Eröffnet wird sie dieses Mal von Theresa Pleitner, deren Heft brandaktuell bei uns erschienen ist. Wer nun bei Termini wie brand und Trümmer befürchtet, aus der Lesung nicht wieder lebend rauszukommen, kann unbesorgt sein, denn: Nur unsere Werbung ist sich für keine Effekthascherei zu schade. Daher gilt: den 09.06. mit feuerfarbigem Edding anstreichen!


Tanja Dückers am 12.05.2017

Wer glaubt, der 12. Mai sei so gesichtslos, wie ein Nicht-Feiertag nur sein könne, hätte grundsätzlich Recht, wenn es da nicht Tanja Dückers gäbe, die das Datum aus der Bedeutungslosigkeit hieven wird mit ihrer Publikation Portola Drive. Bitte aber nicht mit dem Sega Mega Drive verwechseln. Interesse verflogen? Dann haben Sie offenbar noch nie einer Dückers-Lesung beigewohnt; ein Happening, das weitaus unterhaltsamer ist, als eine Retro-Konsole je sein könnte. Überzeugen Sie sich selbst davon!